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21. Juni 2008: Tagesfahrt zum Bodensee

Die Busreise wurde von unserem Mitglied Heinz Wimmer bestens organisiert und hatte folgende Schwerpunkte:



  • 1. Das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen


  • Unsere Reisegruppe wird vom Direktor des Museums, Dr. Gunter Schöbel, empfangen, der uns zur Einführung einen Überblick in die Museumsarbeit gibt. Das Freilichtmuseum, eines der ältesten Europas, besteht seit 1922 und zeigt Hauskonstruktionen der Stein- und Bronzezeit (Zeitraum 6000 bis 850 v.Chr.). Als Vorlage dienten die Ausgrabungsergebnisse von 1872 und 1930 von Bodensee und Federsee. Die ersten Hinweise auf die Spuren menschlicher Siedlungstätigkeit hier am Bodensee hatte man in dem milden Winter von 1843/44 auf Grund eines stark gesunkenen Wasserspiegels entdeckt.
    Für die Rekonstruktion der fünf Dorfausschnitte waren alle verfügbaren Techniken der Archäologie zum Einsatz gekommen: von der Pfahlbauforschung und den Ausgrabungen bis zur modernen Luftbild- und Taucharchäologie.


           Hier einige Bilder vom Rundgang durch das Pfahlbaumdorf (zum Vergrößern darauf klicken):



    Erster Rundblick .......

      

      




    Detailansichten .......

      

      




      

      

    Aufmerksame Zuhörer

  • 2. Mittagszeit in Meerseburg
  • Zum Mittagessen fahren wir nach Meersburg in die, auf einer Anhöhe über dem See gelegene 'Gutsschänke' des Staatsweingutes Meersburg. Gutes Essen und freundlicher Service verschaffen uns die nötige Erholung und die Zeit bis zur Weiterfahrt reichte für einen kleinen Bummel durch das Städtchen.


      
    Aussicht über den See von der
    Terasse des Staatsweingutes



    Rundgang in Meersburg

      




      

      

      

  • 3. Das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen
  • Auf einer 4000 m2 großen Fläche eines ehemaligen Bahnhofgeländes wurde das Museum der Luftschifffahrt im Bauhausstill errichtet. Es ist das weltweit umfangreichste und bedeutendste seiner Art. Neben der Abteilung, die sich mit physikalischen Grundlagen und besonderen Problemen bei Start und Landung befasst, führt eine andere die Geschichte der für die Luftfahrt wichtigen Persönlichkeiten auf, natürlich auch ausführlich das Leben des Grafen Zeppelin (1838 bis 1917).
    Eindrucksvollster Teil aber ist für uns alle die Rekonstruktion eines 33 m langen Teilabschnittes der 'Hindenburg'. Wir betreten über ein Fallreep die Passagierräume und bekommen Einblick in den komplexen Aufbau eines Luftschiffgerippes.


    Außenansicht des Modells

      

    Gerippe und Tanks im Inneren

    Die Hülle, die das Gas umschloss, wurde aus Rinderblinddarmhäuten gefertigt (30 x 40 cm, fünffach aufeinandergelegt).
    Länge der Hindenburg: 294 m, Gewicht 220 t, 4000 PS.
    Sie benötigte 2 bis 2 1/2 Tage Flugzeit nach Amerika
    Insgesamt sind in Friedrichshafen damals 119 Luftschiffe gebaut worden.