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Stockingergrube

Im April und Mai 1999 untersuchte der Arbeitskreis Vor- und Frühgeschichte eine beim Kiesabbau entdeckte Bodenverfärbung (ca. 5 mal 4 Meter), die zum Teil schon abgebaggert war. Die Grabung ergab eine Tiefe von knapp drei Metern.

Die Grube enthielt zahlreiche Tierknochen und einige wenige Keramikfragmente und unbestimmbare Objekte aus Eisen. Das größere Keramikfragment ist ein verziertes Randstück eines größeren Gefäßes aus Graphitton und kann damit in die Latène-Zeit datiert werden.

Die Bestimmung der Tierknochen im Institut für Paläontologie und Domestikationsforschung der Universität München bestätigte die Datierungund läßt vermuten, dass es sich um eine Abfallgrube handelt. So stammte ein Knochen von einem typischen Keltenrind und auch das Spektrum der untersuchten Tierknochen entspricht latènezeitlichen Siedlungsbefunden.

Grabungsteam

Grubenabriss