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Gott segne die Rösser

von Robert Weinzierl


Diese Segensbitte, angebracht über dem Südportal der St. Leonhardskirche in Fürstenfeldbruck, weist auf die Verehrung des heiligen Leonhard als Viehpatron im Bereich des ehemaligen Zisterzienserklosters Fürstenfeld und im besonderen in unserer Stadt hin. Sie findet heute noch sichtbaren Ausdruck in der alljährlichen Leonhardifahrt. Im Nachklang zur diesjährigen Leonhardifahrt, 560 Jahre nach Einweihung der Leonhardikirche, wollen wir die Anfänge der Leonhardsverehrung und der Leonhardifahrt in Fürstenfeldbruck skizzenhaft aufzeichnen.

St. Leonhard der "Bayerische Herrgott"

Leben und Wirken des Leonhard sind erst rd. 500 Jahre nach seinem Tode schriftlich aufgezeichnet worden. Sein hilfreiches, menschliche Kräfte übersteigendes Wirken für die Bedrängten und Notleidenden in seiner Umgebung Muss so übermenschlich gewesen sein, dass sich die Kunde davon über Generationen hinweg mündlich erhalten hat. Im 11. Jahrhundert entwickelte sich eine so intensive Verehrung dieses Mannes, dass man über sein Leben und Wirken Nachforschungen anstellte und das Ergebnis niederschrieb. Diese Aufzeichnungen sind die Grundlage aller späteren Lebensbeschreibungen mit legendenhaften Ausschmückungen. Eine der beeindruckendsten von ihnen stammt aus der Sammlung von Heiligenlegenden (Legenda aurea) des Jacobus de Voragine, Dominikanermönch und Erzbischof von Genua, der im 13. Jahrhundert lebte. Danach soll Leonhard, der einer vornehmen Familie aus der Umgebung des merowinger Königs entstammte, um das Jahr 500 gelebt haben. Er entfloh dem übermäßigen Hofleben und ging in die Einsamkeit. Von dort aus predigte er und half den hilfsbedürftigen, armen Landbewohnern. Sein Ruf verbreitete sich und drang auch an den Königshof. Als eines Tages die Königin in Kindsnöten war, rief und bat ihn der König um Hilfe und Beistand. Auf sein Gebet hin ward der Königin Hilfe zuteil. Dies verhalf ihm zu großem Ansehen bei Hof, das er dazu nutzte, den König um Freilassung vieler unschuldig Eingekerkerter zu bitten. Viele, die daraufhin die Freiheit erlangten, brachten ihre Ketten zu Leonhard und legten sie ihm zu Füßen. So wurde er zum Patron der unschuldig Gefangenen und sein Attribut die gelösten Ketten. Später dann kam es zur Umdeutung dieser Gefängnisketten in Viehketten und zur Umwandlung seines Patronats zum Viehpatron, als welcher er besonders in Altbaiern so große Verehrung genoss, dass er zuweilen auch der "Bayerische Herrgott" oder auch "Bauernherrgott" genannt wurde.
Der Überlieferung nach haben sich Gleichgesinnte dem Einsiedler Leonhard angeschlossen, mit denen zusammen er ein Kloster gründete. Deshalb wird Leonhard auch im Benediktinergewand mit dem Abtstab in der linken Hand dargestellt.

Die Verehrung des heiligen Leonhard im Bereich des Klosters Fürstenfeld

Noch zurzeit als die Mönche des von Herzog Ludwig II, dem Strengen, gegründeten Klosters in Seldenthal bei Aibling weilten, schenkte der Stifter dem Kloster die Kirche von Hollenbach bei Aichach. In deren Sprengel lag eine dem heiligen Leonhard geweihte Feldkapelle. Schon zu dieser Zeit haben wohl viele Bauern aus der Umgebung in dieser Kapelle den heiligen Leonhard um Fürbitte für den Schutz ihres Viehbestandes angefleht, denn schon 70 Jahre später sah sich Abt Werner von Fürstenfeld genötigt im Markt Inchenhofen, Pfarrei Hollenbach, einen Kirchenbau zu errichten, wohin er das Bildnis des Heiligen von der Feldkapelle übertrug. Seit dieser Zeit schwoll der Strom der Wallfahrer nach Inchenhofen immer mehr an. Inchenhofen entwickelte sich zur größten Leonhardswallfahrt Deutschlands und zu einem der großen Wallfahrtsorte weltweit. Nicht nur aus Deutschland sondern auch aus den europäischen Nachbarländern strömten die Pilger herbei. Es waren vorwiegend Bauern und Handwerker, aber auch weltliche und geistliche Würdenträger kamen nach Inchenhofen. Nach dem Ausbruch einer Viehseuche in seinem Gut Schleißheim 1631 wallfahrtete der bayerische Kurfürst Maximilian I. dorthin und gelobte jedes Jahr ein Pferd aus seinem Stall dem heiligen Leonhard nach Inchenhofen zu überbringen. Ein Gelöbnis, das der bayerische Hof fast 150 Jahre lang erfüllte.
Während der Dreiteilung Bayerns (München, Landshut und Ingolstadt) war Inchenhofen im Machtbereich des Ingolstädters. Der dort regierende Herzog Ludwig der Gebartete warf natürlich ein gieriges Auge auf die Wallfahrt von Inchenhofen, vor allem auf die dort fließenden Opfergaben. Streit und Auseinandersetzungen mit dem Kloster Fürstenfeld waren die Folge. In dieser Zeit baute das Kloster in dem ihm gehörenden Markt Bruck direkt am Amperübergang eine neue Leonhardskirche, die am 22. Juli 1440 geweiht worden ist. Seither schweigen die Quellen. Weder ist an dieser Kirche eine Leonhardsverehrung noch eine Leonhardifahrt nachweisbar. Nach der Aufhebung des Klosters Fürstenfeld im Jahre 1803 erwarben die Bürger von Bruck die Kirche um sie vor dem Abriss zu bewahren. Seither ist sie Eigentum der Markt-/Stadtgemeinde Fürstenfeldbruck.
Durch Barockisierung und Neugotisierung des Innenraumes blieb von der alten Ausstattung nahezu nichts mehr übrig. Nur der 1929 aufgedeckte, sehenswerte Freskenzyklus aus dem späten 16. Jahrhundert hat sich unter der Übermalung erhalten. Im Turm hängt noch eine kleine, sehr alte Glocke. Sie musste 1942 abgenommen und sollte eingeschmolzen werden. Nur durch das mutige Handeln des mit dem Glockentransport beauftragten Spediteurs Wendelin Strasser blieb sie uns erhalten. Er sonderte sie damals aus und versteckte sie bis der Zweite Weltkrieg zu Ende war.

Erste Leonhardifahrten in Bruck

Beim Abschlagen des Verputzes an der Außenwand der Leonhardikirche war sehr deutlich zu sehen, dass die beiden Türen früher größer waren. Daraus und aus der baulichen Form des quergestellten Langhauses kann man annehmen, dass es früher wohl einen Ritt durch die Kirche gab, ähnlich wie heute in der Willibaldskirche von Jesenwang. Der segnende Priester stand sicherlich am Altar. Nach dem möglicherweise von der Kirche herbeigeführten Ende solcher Durchritte dürften die Türen bedarfsgerecht verkleinert worden sein. Schriftliche Belege dafür waren bisher nicht auffindbar.
Aus dem Brucker Rechnungsbuch von 1742 - 1750 erfahren wir von einer gefährlichen Viehseuche im Jahr 1743, die bedrohliche Ausmaße angenommen hat. Da beschlossen die Gemeindevorsteher das Fest des heiligen Leonhard, der "neben anderen Guetthaten auch als ein absonderliche Patron des Viehs verehret wird", auf ewig mit einem Festgottesdienst in der Leonhardikirche zu feiern. Dieses Gelöbnis scheint in den Wirren der Säkularisation untergegangen zu sein.
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Erste sichere Nachrichten von einer Leonhardifahrt in Bruck haben wir aus dem Jahr 1921. Auf Betreiben des damaligen Bürgermeisters Leonhard Plonner fand in Fürstenfeldbruck am Montag, den 6. November wieder eine Leonhardifahrt statt. 33 Festwägen und über 100 Reiter aus der ganzen Umgebung nahmen daran teil. Sie zogen von der Marthabräuwiese kommend über die Augsburger Straße zum Marktplatz, hinunter zur Leonhardikirche, vor deren Südseite der Pfarrer von St. Magdalena, Geistlicher Rat Peter Graßl, die Pferde segnete. Zurück ging es über die Schöngeisinger, Kapuziner und Pucher Straße wieder zum Marktplatz, wo sich Reiter und Festwägen zum Feldgottesdienst aufstellten. Vor dem Alten Rathaus war der Altar aufgebaut, die Freitreppe diente als Kanzel.

Leonhardifahrt 1949 - Festgottesdienst auf dem Marktplatz; Stadtpfarrer Dr. Martin Mayr
bei der Predigt, davor Reiter Leonhard Drexler mit der neuen Leonhard - Standarte.
Foto: Stadtarchiv Fürstenfeldbruck, Sammlung Sigi Späth

Der Berichterstatter schwärmt von den festlich geschmückten Häusern an den Straßen durch die sich der Zug bewegte. Zu bedauern war nur, dass sich niemand fand, der für den Schmuck der staatlichen Gebäude etwas gespendet hätte "und so zeigte der Vater Staat seine große Armut auch bei dieser Gelegenheit". Viele der zum Festzug eingeladenen Bewohner des Bezirks, der Gemeinde Fürstenfeldbruck und auch der Nachbarbezirke waren gekommen, bevölkerten den Markt Bruck und ließen auch wohl so manche Mark hier. Beinahe hätten "mehrere hundert Besucher" den Markt Bruck nicht mehr rechtzeitig zum Festzug erreicht, weil der aus Geltendorf kommende Zug wegen eines Maschinenschadens liegen blieb und eine Verspätung von über einer Stunde drohte. Aber die örtlichen Bahnhöfe der Deutschen Reichsbahn konnten noch improvisieren. Der Bahnhofsvorstand von Grafrath setzte schnell und unbürokratisch eine Ersatzmaschine ein, sodass der Zug rechtzeitig Fürstenfeldbruck erreichte.
Schon im Bericht über die Leonhardifahrt 1921 lesen wir, dass in Deutschland wahrlich keine Zeit sei weltliche Feste zu feiern, aber einen alten, ortsüblichen christlichen Brauch wieder erstehen zu lassen, könne dem Ernst jener Tage keinen Abbruch tun. Die so beklagte wirtschaftliche Lage hat sich in der Folgezeit weiter verschlechtert. An die Durchführung einer Leonhardifahrt war nicht mehr zu denken.
Erst 1927 hatte der Marktgemeinderat den Mut auf Betreiben von Bürgermeister Leonhard Plonner wieder eine Leonhardifahrt durchzuführen. Diesmal fand sie am Samstag, den 5. November statt. Wieder waren viele Menschen, man schätzte 6 000 nach Bruck gekommen um die vielen Wägen und Reiter zu bewundern. Verlauf und Weg der Leonhardifahrt waren wie 1921. Die Predigt hielt Pfarrer Pfanzelt von Olching. Der Feldgeistliche im Krieg 1914 - 1918 und spätere Pfarrer und Prälat von Dachau war eine imposante Erscheinung und hatte eine mächtige Stimme, mit deren Hilfe er sich trotz der vielen Menschen und der Weite des Raumes Gehör verschaffen konnte. Er ist übrigens mit seinem roten Bart als Fahnenträger auf dem Wandfresko der Schlosskapelle von Esting abgebildet.
Die nächsten Leonhardifahrten in Bruck waren am 6.11.1928, 5.11.1929 und 11.11.1930. Bei den Fahrten 1928 und 1929 waren wieder nahezu die gleichen Gruppen wie 1927, einige davon mit den gleichen Motiven, andere hatten sich etwas Neues einfallen lassen.
Es verwundert, dass man bei der zunehmend schlechteren wirtschaftlichen Situation noch wagte 1930 eine Leonhardifahrt durchzuführen. Schon den Vorbereitungen dazu fehlt die Begeisterung und Tatkraft der vorhergehenden Jahre. Man fragte sich, ob es denn auf die Dauer Sache der Gemeinde sei, die Leonhardifahrt zu organisieren: Altbürgermeister Leonhard Plonner denke schon zwei Jahre an die Gründung eines Leonhardivereins, dessen einziger Zweck die Vorbereitung und Durchführung der Brucker Leonhardifahrt sein solle. Aber noch einmal organisierte den Festzug die Marktgemeinde. Interessant ist aber doch, dass sich zahlreiche Wägen und Reitergruppen daran beteiligten.

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Leonhardifahrt 1921 - Postillione, Geistlichkeit und Marktgemeinderäte. Links im Bild das Haus des Goldschmieds Linbrunner, daneben das Milchgeschäft Huber und dann das Bezirksamt (jetzt Rathaus).

Leonhardifahrt 1927 - Festwagen mit Schulkindern
Fotos: Stadtarchiv Fürstenfeldbruck - Sammlung Sigi Späth

Der Berichterstatter im Fürstenfeldbrucker Wochenblatt vom 12.11.1930 betont sehr nachdrücklich die Notwendigkeit einer engen Verbundenheit zwischen Stadt und Land, die in der Leonhardifahrt sehr deutlich zum Ausdruck kam. Sie täte bitter not in der wirtschaftlich und politisch so zerrissenen und zerklüfteten Zeit. Aber es kam noch schlimmer. Bis 1930 hatte sich die wirtschaftliche Situation so rapide verschlechtert, dass sich Bürgermeister Anton Uhl am Leonharditag 1930 (6.11.) zu einem öffentlichen Aufruf gezwungen sah, aus dem das Ausmaß der Not jener Zeit deutlich wird. Als erschütterndes Zeitdokument wollen wir ihn nachstehend im Auszug wörtlich wiedergeben:

    Mitbürger

    Bleischwer liegt unsere deutsche Wirtschaft darnieder und mit ihr nimmt die Arbeitslosigkeit in beängstigender Weise zu. Ein Winter voll Not und Elend steht vor der Tür.
    Groß ist die Anzahl hiesiger Familien, die Arbeit und Verdienst verloren und ihre letzten Ersparnisse aufgezehrt haben. Die Marktgemeinde wendet dauernd sehr erhebliche Mittel an, um helfend einzugreifen, teils durch Beschaffung von Arbeitsgelegenheit, teils durch Verabreichung von Geld und Naturalien. Alle diese Aufwendungen reichen allein bei weitem nicht aus, der bitteren Not zu steuern.
    Wir sehen es als ein Gebot der Menschlichkeit und der sittlichen Pflicht aller unserer Mitbürger an, die noch in der glücklichen Lage sind, in Verdienst und Arbeit zu stehen, mit uns denen zu helfen, die aus dem Wirtschaftsleben ausgeschaltet oder sonst in schwere Not und bitteres Elend geraten sind .....


Wiederbeginn nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges

In der bedrückenden Not der 30er Jahre konnten sich die Menschen nicht vorstellen, was noch alles auf sie zukommen wird bis zum Chaos des Jahres 1945. Aber schon drei Jahre danach regte sich wieder neues kulturelles Leben und fand sichtbaren Ausdruck in der Gründung der Heimatgilde "Die Brucker" am 2. September 1948. Ihre Initiatoren und Mitglieder hatten es sich zur Aufgabe gestellt, das gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Leben in der Stadt Fürstenfeldbruck unter Wahrung der Belange und in Zusammenarbeit mit bestehenden Organisationen zu gestalten, zu fördern und auszubauen. Gemäß dieser Zielsetzung organisierten sie im Zusammenwirken mit Stadt und Landkreis und unter Beteiligung des Bezirksbauernverbandes, dessen Jugendgruppen und des Vereins ehem. Landwirtschaftsschüler 1948 einen besonders festlichen Leonhardstag. Am Samstag, den 6. November 1948 früh 7 Uhr läutete erstmals wieder die über den Krieg durch Spediteur Wendelin Strasser gerettete Leonhardi - Glocke. Um 7.15 war ein Votivamt der Stadt in der Leonhardikirche, um 9 Uhr ein Festgottesdienst in der Klosterkirche zur Eröffnung der Landwirtschaftsschule, die dann anschließend um 10 Uhr im Rahmen einer kleiner Feier im Hotel Post offiziell eröffnet wurde. Der Vormittag fand seinen Abschluss mit einem Standkonzert vor dem Rathaus. Der Nachmittag dann war ausgefüllt mit einem Pferderennen auf der Klosterwiese, das 7000 Zuschauer mit Begeisterung verfolgten. Zum Ausklang des Tages wurde im Jungbräukeller getanzt. Für die Organisation einer Leonhardifahrt war die Zeit seit Gründung der Gilde zu kurz. Das ist dann 1949 nachgeholt worden.
Am 5. November 1949 zogen Rosse, Reiter und Wagen zu Ehren des heiligen Leonhard wieder durch die Stadt Fürstenfeldbruck zur Segnung der Rösser an der Leonhardikirche. Initiative, Organisation und Durchführung lagen bei der Heimatgilde "Die Brucker". Gildemeister Leonhard Plonner sah es als Ehrensache der Fürstenfeldbrucker an, diesen Festtag gemeinsam mit der Landbevölkerung zu gestalten. Er begann mit dem Votivamt der Stadt in der Leonhardikirche, in dessen Verlauf die neue Leonhard - Standarte geweiht wurde. Und dann die Leonhardifahrt: Berittene Stadtpolizei führte den Zug an, gefolgt von Herolden zu Pferde. Dann hoch zu Ross der Standartenträger; ein junger Mann mit dem Vornamen Leonhard musste es sein (Leonhard Drexler). Diesem folgten 36 Reitergruppen und Wagengespanne, letztere mit viel Phantasie gestaltet. Bekannte örtliche Künstler der Zeit hatten sich daran beteiligt: Ernst Crasser, Siegfried Pulfer, Karl Sonner und Alfons Schneider. Nach der Segnung der Rösser vor dem Südportal der Leonhardikirche, über das die Segensbitte "Gott segne die Rösser" gemalt war, zelebrierte Stadtpfarrer Dr. Martin Mayr den festlichen Gottesdienst am Marktplatz.
Der ganze Landkreis feierte das Leonhardifest und brachte den unbezwinglichen Lebenswillen der Stadt und des Landkreises Fürstenfeldbruck deutlich zum Ausdruck. Mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft verloren die Pferde als treue und unverzichtbare Helfer des Bauern an Bedeutung. Ihre Zahl ging immer mehr zurück und so konnte es nicht ausbleiben, dass für eine Leonhardifahrt als Gemeinschaftsveranstaltung von Stadt und Landkreis immer weniger Rösser aus der Umgebung kamen. Als Folge endeten die Leonhardifahrten im Jahr 1953. Erst 1966 organisierte der damalige Kulturreferent Dr. Lorenz Lampl unter der Trägerschaft der Stadt wieder eine Leonhardifahrt. Der immer mehr aufblühende Pferdesport förderte die Pferdehaltung. Und so standen wieder ausreichend Pferde für die Brucker Leonhardifahrt zur Verfügung, die seit 1966 in ununterbrochener Folge abgehalten wird.



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